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Clockwork Princess - Cassandra Clare

// 9 Gedanken dazu

Wow..einfach nur großartig. Gerade eben habe ich das Buch aus der Hand gelegt und bin immer noch wie gefangen. Kennt ihr das Gefühl wenn ihr lange unter Wasser ward und dann auftaucht und plötzlich ist alles so fremd und laut und anders? Genauso geht es mir gerade: Ich bin noch immer ganz eingelullt von Tessa Grays Welt.
Für alle die es auf deutsch lesen wollen, ich habe bei Arena nachgefragt und die meinten im September würde es auch hier bei uns erscheinen.

Worum geht's?


Tessa ist nun glücklich verlobt mit dem immer schwächer werdenden Jem. Doch auch für seinen Parabatei Will hat sie Gefühle die dieser zwar erwidert, doch aus Rücksicht vor Jem zurückhält. Während im Londoner Institut Armor sein Werk treibt, kommt Mortmain seinem teuflischen Plan, die Schattenjäger mithilfe seiner Automaton Armee zu vernichten, immer näher. Tessa ist der Schlüssel zu allem. Doch Will und Jem würden durch die Hölle und wieder zurück gehen um Tessa vor ihm zu beschützen.

Was wir dazu sagen:

Skyla
Also für alle die wie ich die Collector's First Edition haben und in die Hände bekommen: Guckt euch auf keinen Fall den Stammbaum an! Das ist ein riesen großer Spoiler und nimmt viel vorneweg.

Story
Liebe, Liebe und nochmals Liebe. Auf die Entwicklungen zwischen den Charakteren wurde wirklich unglaublich viel Wert gelegt. Nicht jeder braucht meiner Meinung nach einen Seelenverwadten. *Spoiler* Cecily und Gabriel war für mich ein bisschen over the top. Aber andererseits sind die beiden, die Vorfahren der Lightwoods in DCdU. *Spoiler Ende*
Dadurch vermisst man besonders im Mittelteil die Action. Gegen Ende (ca. 3/4 des Buches) überschlagen sich dann die Ereignisse nur so. Nach dem Höhepunkt kommt dann ein längerer Abspann der das ganze mit The Mortal Instruments/Chroniken der Unterwelt verkünpft und einen etwas traurig, aber auch nachdenklich zurück lässt. *Spoiler* Das Jem geheilt wurde hat mich echt total überrascht. Und ich finde es auch wirklich nicht schlimm, dass die beiden zusammen kommen. Auf Goodreads habe ich schon einige sagen hören, dass sie dann Will ja betrügen würde. Aber ich denke, dass, vor allem wenn man ewig lebt, mehr als eine Person mit ganzer Seele lieben kann.*Spoiler Ende* Viele Dinge die einem in Mortal Instruments vllt gar nicht so besonders aufgefallen sind, werden erwähnt und bekommen eine Tiefgründige Geschichte, z. B. Isabelles Rubinkette. Ich hab gerade mit Chroniken der Unterwelt wieder angefangen und plötzlich fallen einem viele kleine Details auf die man früher einfach übersehen hätte.

Charaktere
Die Charaktere sind wie gewohnt von clare einfach unglaublich. Will erinnert manchmal doch sehr an seinen Nachfahren Jace(Chroniken der Unterwelt). Er ist der gute Bad Boy der ganzen Story. Impulsiv, willenstark, loyal ehrlich und auch emotional und sensibel: Harte Schale, weicher Kern. Sein Gegenstück und Parabatei ist James Carstairs und die beiden teilen eine unglaubliche Freundschaft. Und sind wirklich gut geschrieben und verändern sich im Laufe des Buches.
Mit Tessa bilden die beiden eine komplizierte Dreiecksbeziehung, die in letzter Zeit viel zu oft in Büchern vorkommt. Allerdings hat mich das hier weniger gestört, als in vielen anderen Büchern. Wahrscheinlich lag es daran, dass die beiden auf ihre eigene Art wirklich wundervoll sind und außerdem hat Tessa nicht einfach die Wahl. Jem liegt im Sterben und die beiden sind verlobt, da sie ja noch bis vor kurzem dachte Will könne sie nicht ausstehen. Tessa ist viel erwachsener und verantwortungsbewusst geworden und trifft ihre eigenen Entscheidungen.
Dann gibt es da natürlich noch Charlotte, Clarys Vorfahrin, die Leiterin des Instituts. Ihr andauernder Kampf gegen die Vorurteile gegenüber Frauen damals ist eine dauerhafte Nebenhandlung des Buches und wird vor allem in den Briefen zwischen Consul und Conclave ausgedrückt. Für eine Frau ihrer Zeit ist Charlotte viel zu eigenständig, intelligent und in erster Linie erfolgreich. 
Bevor dass hier zu sehr ausartet ;), fass ich mich kurz: Die Nebencharaktere werden natürlich weniger intensiv beschrieben und doch hat es Cassandra Clare vollbracht sie alle authentisch wirken zu lassen.
Ach..ja und für alle Magnus Fans, man erfährt noch so einiges über ihn!

Schreibstil & Aufmachung
 Was mir super gut gefallen hat ist das The Infernal Devices so endet wie es begonnen hat: auf der Blackfairs Bridge. Das rundet das ganze schön ab und schließt die Geschichte. Stilistisch wirklich gut.
Jedes Kapitel beginnt erstmal mit einem Zitat in dem oft (immer?) die Kapitelüberschrift vorkommt und in gewisser Weise auf mit dem darauf folgendem Text zusammenhängt. Schön fand ich auch, dass bei der englischen Ausgabe auf den rechten Seiten oben jeweils der Kapiteltitel steht, dadurch findet man seine Lieblingsstellen einfach wieder.
Einen klitzekleinen Makel habe ich aber gefunden. Die Personen und Sichten wechseln oft und es gibt in dem Buch außer der Haupthandlung um Tessa, Jem und Will gleich noch viele mehr, zum einen natürlich die Gefahr die von Mortmain ausgeht, Jems verschlechternder Gesundheitszustand, dann die Bemühungen des Consuls Charlotte des Instituts zu entmachten, Sophie (& Gideon), die Szene aus der Vergangenheit im Prologue die erst später aufgeklärt wird, Cecily & Gabriel usw....



Fazit


Skyla: Fantastisches Buch, auch wenn es etwas überladen war und sich über das Ende streiten lässt. Ich finde es gelungen und war wirklich traurig als es zu Ende war. 
LG eure Skyla

Saving Phoenix - Joss Stirling

// Sag uns deine Meinung!
Hey wie geht's? Die ganze Sonne in den letzten Tagen hat mich total euphorisch gemacht. Ich liebe den Frühling! Außerdem habe ich ein neues Zimmer bekommen (Post folgt noch),es ist endlich Wochenende *yayy* und ich habe gerade in den letzten Sonnenstrahlen draußen auf der Terasse gesessen und Käsekuchen genascht :) Aber bevor ich hier zuviel rumquatsche: Vorhang auf für Saving Phoenix von Joss Stirling! Rezensiert von Lilly und mir.


Worum geht's?


Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer – er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...

Was wir dazu sagen:

Skyla
Saving Phoenix ist nun Yves Geschichte, der zweitjüngste der Benedict Brüder ist in London bei einem Sommer-Forschungskurs der Uni zum Thema Umweltschutz, als ihm Phoenix oder auch Phee genannt, sein Seelenspiegel, versucht zu beklauen. Wer jetzt nur Bahnhof verstanden hat oder den ersten Teil der Reihe noch nicht kennt hier entlang :)
Der Englische Originaltitel "Stealing Phoenix" passt meiner Meinung viel besser denn Phoenix gehört mehr oder wenig unfreiwillig einer Gruppe krimineller Savants an, *Spoileranfang* außerdem muss Yves sie ja "zurück klauen", wie er selber sagt, um sie von dem Einfluss des Sehers zu befreien. *Spoilerende*
 Story
Mir hat auch der zweite Teil wieder wirklich gut gefallen. Es war insgesamt interessant und mitreißend, wobei in der Mitte es eher witzig ist, da man der ganzen Benedict Sippe begegnet, Sky eingeschlossen. Das geschieht aber etwas auf Kosten der Spannung, weil es für eine Weile alles so "Heile-Welt-mäßig" erscheint.
Was ich aber im Gegensatz dazu wieder total schön fand war die vermittelte Idee, dass Seelenverwandte oft ganz anders sind als wir denken. Yves und Phee scheinen wie am Anfang wie Feuer und Eis. Yves selbst sagt dass er sich seinen Seelenspiegel immer sich sehr ähnlich vorgestellt hat, und doch sind sie wie für den anderen geschaffen. Sie locken den anderen aus Reserve und werden gemeinsam zu besseren Menschen.
Durch die Erfindung von Seelenspiegeln schafft Joss Stirling auch ganz einfach eine Möglichkeit, dass ganze weniger gekünstelt und zu kitschig wirken zu lassen. Denn wer bitte verliebt sich so schnell und vertraut einander schon innerhalb eines Tages. So scheint alles einfach nur unglaublich romantisch, auch wenn ich dass Ende etwas übertrieben fand, aber ich denke da gehen die Meinungen auseinander.

Charaktere
Eins im Voraus  ich bin riesen Benedict-Fan. Ich hab mir immer so eine große Familie und ältere Geschwister/Brüder gewünscht. Am besten von den sieben finde ich ja Zed, Xav und Will. Deswegen hat es Yves bei mir etwas schwer, zu dem ich eigentlich mal so gennant werden sollte. Ja meine Mutter wollte mir einen Jungennamen geben ( von Yves Saint Laurent). Yves war einfach nicht so mein Typ denke ich. Er war fast schon zu nett und zu wenig sarkastisch. aber vielleicht hat er mich einfach zu sehr an jemanden erinnert. Und im Laufe des Buches entdeckt man auch temperamentvollere Seiten an ihm.
Phoenix dagegen mochte ich, auch wenn ich am Anfang sie manchmal gerne geschüttelt hätte, damit sie nicht ständig falsche Entscheidungen trifft. Aber ich fand sie viel besser als Sky, mehr Selbstbewusstsein und ihre Eigenständigkeit gefielen mir.
Die Benedict's waren natürlich so laut, wild und chaotisch/wuselig(ich glaube das Wort habe ich gerade erfunden) wie immer.

Schreibstil
Es ist komplett aus der Sicht von Phoenix geschrieben was einen wirklich mitreißt. Joss Stirling hat wie auch schon in Saving Sky geradlinig ohne zuviel SchnickSchnack (Erklärungen, Ausschmückungen, ect.) geschrieben und trotzdem starke Emotionen und Humor reingebracht.



Lilly
Ich mach's mal kurz, denn viel habe ich Skyla eigentlich gar nicht mehr beizufügen :)

Story
Mir hat es mal wieder gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass mich Finding Sky mehr gefesselt hat. Das ist allerdings etwas merkwürdig, weil ich Saving Phoenix dennoch besser fand. Die Geschichte war nämlich um einiges interessanter gestaltet, besonders, weil man diesmal etwas über die andere Seite der Savants, die bösen, erfahren hat. Meiner Meinung nach hat sich alles viel zu schnell entwickelt, was aber auch daran liegen könnte, dass ich das Buch an Weihnachten regelrecht verschlungen habe.

Charaktere
Ich fand Yves toll. Zed in Finding Sky war mir schon ein wenig zu verweichlicht (erst Bad boy und dann Gentleman?!), Yves hingegen ist witzig, intelligent und temperamentvoll. Aber da sieht man es eben wieder, es ist Geschmackssache. Zum Glück gibt es viele Benedict Brüder, da hat man die volle Auswahl. Mit Phoenix wurde ich irgendwie nicht so richtig warm. Oft habe ich ihr Handeln so gar nicht nachvollziehen können, hätte alles anders gemacht. Dennoch, eines lässt sich nicht leugnen, sie ist ein interessanterer Charakter als Sky. Apropos Sky, die kam auch wieder vor. Ich fand es super über sie aber aus der Sicht von Phoenix zu lesen, das verändert schon ganz schön den Blickwinkel. Im Vergleich zum ersten Teil hat sie einiges an Selbstbewusstsein gewonnen, sodass ich mich richtig über ihre Entwicklung gefreut habe!

Fazit

Skyla
Tolle Fortsetzung. Dramatisch und Romantisch und viel zu schnell zu lesen ;)
Ich bin jetzt schon total gespannt auf den dritten Teil "Seeking Crystal" mit Xav, hoffe aber darauf das es dann nicht wieder ein armes Savantmädchen ohne Eltern ist. Ich hab irgendwie ein Problem damit dass die Mädchen irgendwie immer so der Aschenputtel Stereotyp sind und dann kommt der reiche Benedict Prinz und rettet sie. Bei dem so selbstüberzeugten Xav würde ich mir jemand charakterstärkeren wünschen, die nicht sofort in seinen Bann gerät und für die er kämpfen muss.

Lilly
Seh ich auch so. Wer noch? 
Ich liebe die Art, wie die Autorin "Finding Sky" und "Saving Phoenix" zwar als eigenständige Geschichten auftreten lässt und sie dennoch miteinander verwebt.


Das erste Gesetz der Magie - Terry Goodkind

// 3 Gedanken dazu

Alte gesplittete Ausgabe

Das erste Gesetz der Magie

Verlag: Goldmann/Blanvalet
Taschenbuch: 512 Seiten
Preis: 11€
ISBN: 3442246148
ISBN-13: 978-3442246144

+ Der Schatten des Magiers

Verlag: Goldmann/Blanvalet
Taschenbuch: 502 Seiten
Preis: 11€
ISBN: 3442246148X
ISBN-13: 978-3442246588
Neue Ausgabe

Das erste Gesetz der Magie



Verlag: Blanvalet
Taschenbuch: 1024 Seiten
Preis: 10€
ISBN: 3442369673
ISBN13: 9783442369676

Leseprobe



Worum geht's?

Als der Waldläufer Richard Cypher eine junge Frau vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet, kann er noch nicht ahnen, dass sich sein beschauliches Leben tiefgreifend verändern wird. Kahlan stammt aus den Midlands, einem sagenhaften Reich, das durch eine magische Barriere von Westland getrennt ist. Und sie hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos zu stürzen droht …


Was wir dazu sagen:

Skyla:

Diese Rezi trifft im großen und ganzen auf die ganze Reihe zu!

Story
Das Buch lässt sich ganz deutlich bei klassischer Fantasy einordnen, auch wenn es keine Elfen, Orks und Zwerge gibt. Stattdessen trifft man auf viele magische Wesen (Hexen, Zauberer, Konfessoren etc.) und Völker mit den unterschiedlichsten Traditionen. 
Dafür dass es an die 1000 Seiten sind passiert im großen und ganzen nicht so viel, dafür aber in denn Einzelsituationen. Trotzdem verlor es nicht an Spannung.
Es gab mehrere Handlungsorte, sodass man die Hauptcharaktere gut kennenlernt und mehr weiß als sie selbst. So können auch die teilweise sehr langen Reisewege übersprungen werden, da man stattdessen bei einem anderen Charakter ist.
Stellenweise ist es sehr brutal, allerdings kann man dadurch die "Bösen" auch so richtig verabscheuen.

Charaktere
Es gibt viele sehr unterschiedliche Charaktere. Vor allem natürlich die mutigen, guten die gegen die verlogenen, bösen kämpfen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass es stellenweise brutal ist. In anderen Büchern sind die Bösen einfach böse weil sie vielleicht jemanden umgebracht haben oder umbringen wollen, die Bösen hier sind da ganz anders. Man erfährt sehr deutlich wie sie mit Menschenleben verfahren und andere ausnutzen. Man entwickelt während des Lesens einen richtigen Hass gegen sie und fiebert dann bei dem Sieg des Guten richtig mit.
Zu Richard kann ich nur sagen dass er in den nächsten Teilen besser wird. In Teil 1 ist er noch etwas der Stereotype Hauptcharakter der zu Beginn keinen blassen Schimmer von seinem Schicksal hat und sich für nichts besonders hält. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich dann natürlich zum großen Helden.
Drei weitere tolle Charaktere waren Kahlan, Zedd und Rachel. Da ich nicht zuviel verraten will kann ich nur sagen dass Zedd wirklich lustig ist.

Schreibstil
Terry Goodkinds Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, da es sehr zeitgemäß gehalten ist. Immer wieder gut gefallen haben mir auch Zedds fast schon philosophischen Gedanken zu der Welt, den Menschen und dem Bösen. Ein einem Fantasy Roman ist das mal etwas anderes.

Fazit

Ich werde die Reihe sicherlich weiterlesen. Allerdings ist sie aufgrund ihrer länge nicht gerade etwas für "Zwischendurchleser". Wer die Tv Serie schon kennt, findet in Band 1 vielleicht noch einige Paralellen, allerdings unterscheidet sich die Handlung doch stark vom Buch und weicht oft ab. Trotzdem finde ich sie auch sehr gelungen und hab sie auch gerne geguckt.


Clockwork Angel - Cassandra Clare

// 4 Gedanken dazu
Verlag: Arena
Gebunden: 580 Seiten
Preis: 18,99€
ISBN-10: 3401064746
ISBN-13: 978-3401064741


mal ein selbstgemachtes Bild :)





Worum geht´s?

London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, und auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält - jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde...





Was wir dazu sagen

Lilly:

Story
Clockwork Angel spielt über ein Jahrhundert vor den Chroniken der Unterwelt. (Cassandra Clares andere Reihe. City of Bones/Ashes/Glass/fallen Angels...)
Ich liebe die Welt, die Cassandra Clare erschaffen hat, deswegen war ich von vorneherein davon überzeugt, dass Clockwork Angel gut sein musste.
Der Leser wird gleich zu Beginn mit Tessa zusammen in ihr Abenteuer geworfen. Es gibt keinen langweiligen Anfang durch den man sich kämpfen muss, da man sich direkt im Geschehen befindet.
Und so bleibt das auch. Clockwork Angel zieht sich überhaupt nicht, weil ständig etwas passiert. Tessa freundet sich langsam mit den "Menschen" im Institut an, dabei erfährt sie mehr über die Schattenjäger, aber auch über ihre eigene Gabe. Zwischendrin erfährt der Leser in kleinen Stücken Dinge aus Tessas Vergangenheit. Die Klockwerk Automaten, die Tessa, Will und co. verfolgten, haben mir manchmal wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, weil sie so... das ist schwer zu beschreiben... gruselig waren. Auf jeden Fall ging es mir so :)
Im Klappentext wird von einer Dreiecksbeziehung gesprochen, auf die habe ich die ganze Zeit gewartet, aber eigentlich glaube ich, dass das erst im zweiten Teil passiert...

Charaktere
Tessa, die Protagonistin, war mir gleich sehr sympathisch. Sie war zwar mutig, aber nicht auf die Art, dass man sich fragen musste, wieso. Es war einfach total nachvollziehbar. Dadurch, dass sie sehr gut erzogen wurde und eben auch nicht im 21. Jahrhundert lebte, stand sie den weiblichen Schattenjägern erst sehr kritisch gegenüber. Doch anstatt diese gleich als schlechte Menschen abzustempeln, versetzte sie sich in diese hinein. Auch war sie anfänglich sehr zurückhaltend gegenüber Will, eben weil sie so erzogen wurde. Sie hat sich ihm nicht sofort an den Hals geschmissen, das wäre ja auch sehr unglaubwürdig gewesen. Stattdessen lernte sie ihn und auch Jem erstmal kennen. Besonders gefallen hat mir an ihr, dass sie die Dinge oft hinterfragt hat und auch mal ihre Meinung über etwas ändern konnte. Ihre Liebe zu Büchern war natürlich auch ein Grund mich mit ihr identifizieren zu können. Trotzdem fand ich fast schon, dass sie zu wenige Fehler hatte, aber mal sehen wie sich das so im zweiten Teil entwickelt. Will ähnelte ein wenig Jace aus den Chroniken der Unterwelt, er hatte immer einen Kommentar parat über den ich schmunzeln konnte. Dennoch hat er irgendein Geheimnis, was auf ihm lastet. Dies führt dazu, dass er völlig unberechenbar ist. Seine Freundschaft mit Jem ist etwas ganz besonderes, ebenso wie Jems Geschichte (die ich hier aber sicher nicht schreiben werde!)
Henry und Charlotte, denen das Institut gehört, sind ein wirklich schönes Paar. Er ist immer ein bisschen verpeilt und sie strahlt trotz ihrer geringen Größe eine gewisse Stärke aus. Eine weitere interessante Person ist Jessamine, sie ist eine Schattenjägerin, obwohl sie viel lieber ein normaler Mensch wäre. Erst hielt ich sie für eine nervige Zicke, aber nach und nach kam durch, dass sie ziemlich facettenreich ist.
Alle Charaktere sind meiner Meinung nach sehr durchdacht!
Schön fand ich es auch, dass Charaktere aus den Chroniken der Unterwelt aufgetaucht sind. So konnte man schon vorher wissen, wer Magnus Bane und Camille sind und noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren. So etwas gibt es ja nicht in vielen Büchern.

Schreibstil
Es war gut zu lesen und die Dialoge haben in die damalige Zeit gepasst.


Fazit
Wem die Chroniken der Unterwelten gefallen haben, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Dennoch ähneln manche Charaktere  dieser zwei Reihen einander, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich denke mal, man kann das Buch auch lesen ohne City of Bones/... gelesen zu haben. Man merkt aber schon, dass es der erste Teil von dreien war, denn es gibt noch viele offene Fragen.


Der dritte Teil heißt Clockwork Princess, aber dafür gibt es bis jetzt nur das englische Cover :)




Winternacht (Plötzlich Fee #2) - Julie Kagawa

// 4 Gedanken dazu
Verlag: Heyne
Gebunden: 496 Seiten
Preis: 16,99
€
ISBN-10: 
3453267222

ISBN13: 9783453267220

Worum geht's:


So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Leseprobe


Was wir dazu sagen:

Skyla
Winternacht ist der zweite Band der plötzlich Fee Reihe von Julie Kagawa. Wer Sommernacht, den ersten Teil noch nicht gelesen hat, hier ist meine Rezension dazu. Bitte dann nicht weiterlesen, es könnten sonst Spoiler drin sein.

Winternacht beginnt einige Wochen nach dem Ende von Sommernacht. Meghan, die Sommerprinzessin, ist im Reich der Winterkönigin in Tir Na Nog. Im ersten Buch ging sie mit dem Winterprinzen einen Handel ein, er würde ihr helfen ihren Bruder aus den Fängen Machinas zu befreien und sie würde im Gegenzug sich freiwillig an den Winterhof begeben. 
Doch dort ist vieles anders. Meghan ist nicht mehr als eine Gefangene, zwar nicht im Kerker oder so, aber die Winterfeen sind ihr gegenüber nicht gerade freundlich gestimmt. Und auch Ash der doch auch ziemlich nett zu ihr war, geht auf Distanz.
Da keiner Meghan die Existenz der Eisenfeen glaubt, die unbemerkt zu einer immer größeren Bedrohung werden, macht sie sich schließlich selbst auf den Weg um das gestohlene Zepter zurück zu bringen und einen Krieg zwischen den Höfen zu vermeiden.

 Außer den aus Buch eins schon bekannten Charakteren (Oberon, Puck, Titania, Mab, Ash...), kommen nun auch noch Ashs zwei ältere Brüder vor. Wie auch schon im ersten Teil sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Im Verlauf der Handlung erfährt man mehr über den Winterhof und seine Sitten. Die dunklere Seite Nimmernies wurde sehr gut getroffen und schafft mit seinen teilweise übellaunigen Bewohnern eine düstere und mysteriöse Atmosphere.
Ich finde die Autorin hat sich sehr gesteigert; wo in Sommernacht der Anfang doch etwas gezogen hat, beginnt hier die Handlung genau zum richtigen Moment. Action, aber auch Drama und eine interessante Liebesgeschichte zwischen einer Sommer-Halbfee und einem Winterprinzen kommen hier nicht zu kurz. Überraschende Wendungen sorgen für Spannung. Und die bildhaften Beschreibungen Kagawas laden dazu ein, wirklich in der von ihr geschaffenen Welt zu versinken. 
In Sommernacht habe ich ja noch bemängelt, dass mir Meghan etwas zu naiv sei, dass ist sie zwar immer noch, aber sie hat sich doch deutlich gebessert.

Fazit

Also wer den ersten Teil schon gelesen hat, sollte unbedingt auch Winternacht noch lesen, welches meiner Meinung nach noch viel besser ist. Also auch wenn ihr mit Sommernacht nicht 100% zufrieden wart, es lohnt sich trotzdem noch Winternacht zu lesen.


Der englische Trailer zu der ganzen Reihe

Wilder Zauber/ Deamonglass (Hex Hall #2) - Rachel Hawkins

// 2 Gedanken dazu
Diesmal hab ich die englischen Cover
Verlag: Lyx
Taschenbuch: 347 Seiten
Preis: 9,99
€
ISBN-10: 
3802582403 

ISBN13: 9783802582400

Dies ist der zweite Band der Serie, zum ersten geht es hier lang!

Worum geht's:

Nachdem Sophie endlich die Wahrheit über ihre Herkunft erfahren hat, reist sie nach London, um sich mit ihrem Vater zu treffen. In England kommen erstaunliche Dinge über die Gründe für Alice Verwandlung in eine Dämonin ans Tageslicht. Außerdem trifft Sophie eine Gruppe Halbdämonen, die ihre Kräfte dazu benutzen, um gegen das Böse zu kämpfen. Sophie hegt deshalb immer mehr Zweifel an ihrer Entscheidung, ihre eigenen Kräfte aufzugeben. Hinzu kommt, dass Archer vom Rat gefangen gehalten wird. Auch wenn Sophie ihm seinen Verrat nicht verzeihen kann, hat sie doch immer noch starke Gefühle für ihn.

Was wir dazu sagen:

Skyla
Nachdem ich von Band eins so positiv überrascht wurde, musste ich mir natürlich sofort Band zwei zulegen. Das dauerte dann aber...Nach drei Wochen warten war er endlich da; aber dann auf SPANISCH. Na toll. Also weitere drei Wochen und endlich hatte ich die englische Version in den Händen. 
Diese Rezension basiert deshalb auf der englischen Ausgabe. Ich denke nicht dass es große Abweichungen gibt, aber sehr oft kommt es vor das Bücher in der Originalsprache lustiger sind. Einer der Gründe warum ich es in englisch gelesen habe, war außer das es schneller geliefert werden konnte, außerdem das die Protagonistin Sophie Mercer schon in der Übersetzung urkomisch und sarkastisch ist, das aber im Original viel besser noch rüber kommt. Genau diese beneidenswerte Leichtigkeit und ihr Humor mit dem Sophie alles einfach so hinnimmt wie es kommt und nicht im Selbstmitleid ertrinkt, haben mich sofort für sie begeistert. Wenn ihr etwas nicht passt, dann tut sie auch etwas dagegen. Außerdem hilft sie anderen, selbst wenn es sie in Gefahr bringt.
Band 2 spielt circa ein halbes Jahr nach Sophies erstem Abenteuer. Doch nachdem man im ersten Teil vor allem Hecate Hall kennengelernt hatte, geht es jetzt nach London zum Sitz des Rates. Dort lernt man einige neue Charaktere kennen, aber altbekannte wie Jenna, Cal, Archer und Mrs.Casnoff trifft man aber auch wieder. Die Autorin schafft es die ganze Geschichte zu erweitern, ohne dass man sich überrumpelt von Neuigkeiten vorkommt oder total unterfordert weil sich einfach nichts ändert.
Gegen Ende hin werden einem wirklich große Zusammenhänge aufgedeckt. Normalerweise weiß ich eigentlich schon immer vorher worauf es hinaus läuft, doch in einigen Punkten hat mich Hawkins wirklich positiv überrascht, dass das alles so große Ausmaße annimmt, hätte man im ersten Teil, der ja noch eher eine überschaubare Schulgeschichte ist, nicht gedacht.
Doch es kam wie es kommen musste, es gibt mal wieder die altbewährte Dreiecksbeziehung. Zwei komplett unterschiedliche Jungs und ein Mädchen. Naja ich persönlich fand es nicht so schlimm, aber ich weiß das einige Dreiecksbeziehungen zum Hals raushängen, also wollte ich es mal erwähnen. Was denkt ihr denn darüber? Schreibt doch einfach mal eure Meinung dazu.

Fazit
Also auf jeden Fall für alle denen Hex Hall #1 schon gefallen hat. Und wer die Reihe noch nicht kennt, aber mal wieder eine erfrischen fröhliche und lustige Protagonistin sucht, kauft euch Band 1.
Band 1 auf englisch
Band 3 auf englisch




Plötzlich Fee (Sommernacht) - Julie Kagawa

// 3 Gedanken dazu
Verlag: Heyne
Gebunden: 496 Seiten
Preis: 16,99
€
ISBN-10: 
3453267214 
ISBN-13: 
9783453267213

  

Das deutsche Cover und der Trailer zu Plötzlich Fee - Sommernacht...








... und hier noch einmal das ganze in Englisch, wo das Buch meiner Meinung nach einen wesentlich besseren/passenderen Titel hat: "The Iron King"






Worum geht's:

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe. 
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.
Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

Was wir dazu sagen:

Skyla
Die Geschichte wird aus Meghan Chase Sicht erzählt, ein Schulmädchen mit ganz normalen Problemen die mitten im Nirgendwo lebt und sehnsüchtig ihren 16.Geburtstag erwartet. Doch dann kommt alles anders. Ihr kleiner Bruder Ethan wird durch ein Wechselbalg getauscht, ihr bester Freund entpuppt sich als Fee und zwar nicht als irgendeine, sondern als "Puck" aus Shakespeares Sommernachtstraum und sie muss feststellen, dass sie die Tochter des Feenkönigs Oberon ist, ebenfalls aus Ein Sommernachtstraum. Julie Kagawa hat einige Personen von Shakespeare übernommen, und ihre ganz eigene Geschichte gestrickt, was mir total gefallen hat: Klassik trifft Moderne.
Allerdings hat es meiner Meinung etwas zu lange gedauert bis die Geschichte wirklich ins rollen kam, sodass ich schon dachte das wird die typische Highschool-Schnulze. Und auch als sie dann endlich in Nimmernie am Sommerhof angekommen ist, verliert sich kurz die Spannung, dafür wird aber der ein oder andere Geselle am Hof vorgestelllt. Und schließlich lernt sie dann endlich ihren Prinzen kennen und macht sich wieder auf die Suche nach ihrem Bruder, der Grund weshalb sie ürsprunglich überhaupt nach Nimmernie kam.
Die ziemlich naive Protagonistin Meghan ging mir manchmal ein bisschen auf den Keks und ich hätte sie gerne geschüttelt und ihr gesagt, dass sie endlich mal was tun soll, sich verteidigen soll, etc. Aber sie ist nunmal eher eine etwas schüchterne Halbfee, die nicht so wirklich an sich glaubt. Dafür ist sie aber Menschen gegenüber die sie mag um so loyaler und würde für diese durch die Hölle gehen.
Des Weiteren gibt es die Nebencharaktere Robbie, Prinz Ash und Grimalkin, der Kater der sich mit seiner geheimnistuerischen Art in mein Herz geschlichen hat. Sie alle begleiten Meghan auf ihrem Abenteuer. 
Das Buch ist in drei Teile geteilt und besonders im letzten war ich dann nach den anfänglichen Schwierigkeiten, doch wirklich begeistert. Aber zu viel will ich jetzt nicht verraten. Nur soviel es lohnt sich wirklich weiterzulesen, auch wenn einem zu Beginn alles etwas zäh und bekannt vorkommt. 
Am Ende bleiben dann noch Fragen offen, die neugierig auf den nächsten Teil machen.
Nur noch ein  klitzekleinen Kritikpunkt von Seiten einer Freundin: Die "Feen" in dem Buch erinnern doch mehr an Elfen. Wer es also genau nimmt, bitte nicht enttäuscht sein, das hat mich allerdings wenig gestört beim Lesen.

Fazit
Ich finde es ein wirklich gelungenes Buch, auch wenn Meghan nicht die schlagfertigste ist und keinerlei Selbsterhaltungstrieb zeigt. Wenn die ganze Sache dann endlich los geht, wird man auch in die Geschichte mit rein gezogen.

Und so geht die Serie weiter....


Sixteen moons - Kami Garcia & Margaret Stohl

// 3 Gedanken dazu
Verlag: cbj
Gebunden: 544 Seiten
Preis: 18, 95
ISBN-10: 3570138283
ISBN-13: 978-3570138281






Worum geht´s?

Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird … 

Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?


Was wir dazu sagen:

Lilly


Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, weil ich nur gutes von ihm gehört hatte. Dennoch hatte ich es mir komplett anders vorgestellt. Ich dachte nämlich, es wäre aus der Sicht von Lena geschrieben, aber dann war es Ethan der die ganze Geschichte davon erzählte, wie er Lena traf, ihre Welt kennenlernte und versuchte sich dort zurecht zu finden. Und das war tausendmal besser als von Lena zu erfahren was Sache war, denn sie wusste von Anfang an über fast alles mehr oder weniger gut Bescheid. Der Schauplatz des Geschehens, die Kleinstadt Gatlin fand ich sehr gut gewählt. Ebenso die etwas verschrobenen Menschen die in ihr lebten. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie es sein muss wenn immer jeder über alles bescheid wusste. Auch das ausgrenzen Lenas und ihres Onkels ergab Sinn. (Auch wenn ich das natürlich nicht besonders nett finde!)
Alle Charaktere hatten diese gewisse Etwas, was sie für mich lebendig wirken lassen hat. Die Liebesgschichte zwischen Ethan und Lena gefiel mir sehr gut, weil sie sich glaubwürdig entwickelt hat. Außerdem war es mal interessant, dass der Junge von einem Mädchen fasziniert war und nicht das typische Shema eines unsicheren Mädchens, welches einen gut aussehenden Kerl anhimmelt auftrat.
Ich fand es total schön, was Ethan alles für Lena tat, was er alles in Kauf nahm nur um sie zu beschützen!!!
Das Lenas Familie nicht aus Hexen sondern sogenannten Castern bestand, die alle irgendeine Gabe besaßen, war eine sehr interessante Idee. Lenas Familie ist jedoch verflucht, sodass sie mit 16 zu einem hellen oder dunklen Caster werden. Das erklärt auch den Titel sixteen moons. Ich liebe Bücher, in denen die Menschen Gaben haben, irgendwie macht das jeden zu etwas ganz besonderem.

Also eigentlich kann ich jedem, der so eine Art  von Buch gerne liest, dieses nur sehr empfehlen.

Und es geht zum Glück noch weiter :)

Wilder Zauber - Rachel Hawkins

// 2 Gedanken dazu
Hex Hall #1
Verlag: Lyx
Taschenbuch: 295 Seiten
Preis: 9,95€ISBN: 380258239X (ISBN13: 9783802582394)   


Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer -- den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.

Skyla

Dieses Buch ist in Deutschland eher noch unbekannt. Ich selber hab es auf Goodreads entdeckt und dachte mir das es mal etwas Gutes für zwischendurch wäre, außerdem ist es mit 9,95€ auch recht erschwinglich. Normalerweise kaufe ich keine Taschenbücher, das ist so ein Tick, der dummerweise dazu führt das ich immer so viel Geld für Bücher ausgebe, aber ich mag Taschenbücher einfach nicht. Da es die Hex Hall Serie aber nur als Taschenbuch gibt, hab ich dann doch mal wieder beschlossen ein Taschenbuch zu kaufen. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt, ich bin mit sehr wenig Erwartungen an dieses Buch rangegangen und wurde überrascht. Sicherlich ist es nicht das unglaublich packendste Buch aller Zeiten, aber doch eine recht ordentliche Jugend-Highschool-Paranormale-Liebesgeschichte (sofern es die Kategorie gibt :D) und lässt sich leicht und schnell durchlesen, da die Handlung relativ flott ist und der Schreibstil leger. Mit der Protagonistin Sophie hab ich sofort sympathisiert, ihre sarkastisch und selbstironischen Kommentare sind einfach zu lustig und es ist schön das sie mal nicht eine dieser schütern-verträumten Mädchen ist, sondern sagt was sie denkt und der es auffällt wenn seltsame Sachen um sie herum geschehen.Außerdem finde ich es sehr realistisch, dass sich die Freundschaft zu ihrer Zimmergenossin Jenna langsam entwickelt.Bei der männlichen Hauptfigur Archer wusste ich erst nicht was ich von ihm halten sollte, das hat sich nach besserem kennenlernen dann aber geändert. Und Cal? Von ihm würde ich gerne noch mehr hören.Die Idee ein neues Mädchen auf einer  magischen Internatsschule das sich dann verliebt, ist ja an sich nichts neues, aber mir gefällt was die Autorin daraus gemacht hat. Dennoch sollte sie im nächsten Teil darauf achten manchen Charaktern noch etwas Tiefe zu geben, damit manche Charakterzüge und Handlungen glaubwürdig rüberkommen. Ich werde aber auf jeden Fall auch noch die folgenden Teile lesen.