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Shades of Grey- E.L. James

// 3 Gedanken dazu
Soo, ich fang jetzt mal an. Einfach so. Schwupps, alles was mir zu diesem Buch einfällt (und lasst euch gesagt sein, das ist ne Menge) schreib ich auf. Hier. Jetzt. Viel Spaß!
Zuerst einmal: Ja, ich werde meckern. Ja, ich habe Spaß daran. Ja, ich weiß, das Buch hat auch positive Seiten. Ich werde sie auch nennen. Und natürlich ist mir klar, dass man hier immer was zu meckern finden wird, wenn man möchte. Ich möchte das. Also hier, Shades of grey! 


Worum geht´s?
Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …





Was Lilly dazu sagt
Story
Bei diesem Buch sollte einem natürlich von Anfang an klar sein, dass es um Sex geht, und zwar nicht im "Blümchensex" wie Christian es nennt, sondern um, ebenfalls seine Worte: "Ficken" (mit Peitsche und allem).
Teilweise fand ich das ganze schon ziemlich krass, aber dazu muss ich auch sagen, dass ich es irgendwie gut finde, dass auch über so ein  Thema geschrieben wird.
Die Geschichte beginnt mit dem Kennenlernen Anas und Christians. Und ab da geht es in einer halsbrecherischen Geschwindigkeit weiter. Deswegen wird es auch nicht wirklich langweilig oder langatmig und das Buch liest sich sehr schnell. Dennoch muss ich rückblickend betrachtet sagen, dass die Handlungen sich leider sehr einfach zusammenfassen lassen. Ana lernt die Welt Christian Greys kennen, zweifelt, rennt weg, kommt wieder usw. So in etwa. Die Story ist also nicht das, was dieses Buch ausmacht, bzw ausmachen soll, denn auch Charaktere und Schreibstil lassen zu Wünschen übrig...

Paralelen zu Twilight
Shades of grey war, wie sicher die meisten wissen, als Fan Fiction für Twilight geplant. Da ich auch mal meine Twilight Phase hatte, denke ich, dass ich mich schon als eine Art Profi in dieser Hinsicht bezeichnen kann. Ich glaube, wer Twilight nicht (so gut) kennt, wird Shades of Grey auch leichter gefallen können. Denn es wimmelt nur von Ähnlichkeiten. Nervigen Ähnlichkeiten.
Da ist zum einen die schüchtere Ana, genauso tollpatschig wie Bella. Anas Vater, schweigsam, genau wie Bellas, und die Mütter, beide gleichermaßen verrückt und aufgedreht.
Mr Grey ist zwar kein Vampir, aber trotzdem der Böse. "Halt dich von mir fern" und co. ist vorprogrammiert. Außerdem hat er ebenso wie Edward diesen unglaublich anstrengenden Beschützerinstinkt. Bella, Ana- Hut ab, dass ihr zwei sowas aushaltet. Achja, das Rotwerden haben die beiden Mädels auch gemeinsam.
Wo liegt also der Unterschied? Ana ist älter und hat mehr Sex. Und Mr. Grey ist (soweit ich weiß) kein Vampir.
(Ich habe bestimmt etwas vergessen, aber das ist mir noch besonders im Kopf hängen geblieben ;))

Charaktere
Hach ja, manchmal hätte ich der lieben Anastasia Steele gerne den Kopf gegen die Wand gerammt oder sie anderweitig zum Schweigen gebracht. Sie ist das typische unerfahrene Klischee Frauenzimmer (hihi, ist doch ein toller Wort, nicht wahr^^) die wir alle sympatisch finden sollen... Ich fand sie aber nur noch unglaubwürdig. Ich meine, ganz ehrlich, erst wirkt sie total lieb und unschuldig, so nach dem Motto: Oh mein Gott nein, ich denke nicht an Sex und das alles. Sowas ist für mich ja sooo unwichtig. Und 30 Seiten später rastet sie aus, weil sie 2 Stunden lang NICHT mit Christian im Bett war. Ich finde es ja wünschenswert, wenn Charaktere sich weiterentwickeln, aber doch nicht so?!
Anas Mitbewohnerin Kate blieb mir viel zu blass, da Ana die meiste Zeit eifersüchtig auf die ach so tolle und selbstbewusste Kate war und sie regelrecht vergötterte. Auch die anderen Charaktere waren eben nur Nebencharaktere, es geht schließlich auch hauptsächlich um Ana. Und Christian. Und deren Beziehung.
Christian Grey ist interessant. Allerdings geht Ana hauptsächlich auf sein tolles Aussehen ein. Sie interessiert sich zwar auch für dasselbe wie ich, nämlich seine Vergangenheit und die Gründe dafür, wieso er so ist wie er ist, dennoch lässt sie sich durch ein bisschen Sex immer, immer wieder ablenken. Das hat mich genervt wie sonst was. Eine andere Protagonistin wäre mir da wirklich lieber gewesen.
Christian so als Person fand ich übrigens eher... blöd (ja, das Wort passt hier sehr gut). Beschützerinstinkt. Kontrollfreak. Hartherzig und gleichzeitig zahm wie ein Lamm... Diese Art wie er Ana (jedenfalls zu Beginn) immer herumkommandiert, boa... das ging gar nicht. Aber ich komme mit so etwas einfach nicht klar, da fehlte dann einfach die Sympatie, die andere Leser ihm gegenüber noch aufbringen konnten.
Sehr gut gefallen haben mir die E-Mails zwischen den beiden, da konnten sie immerhin reden und sind nicht übereinander hergefallen. Außerdem hat sich ihre Beziehung weiterentwickelt und es gab die ein oder andere Erkenntnis auf beiden Seiten.

Schreibstil
Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch mit einem so schlechten Schreibstil gelesen. Hier wimmelte es nur so von Wiederholungen und schlechten Sätzen. Das ständige "innere Göttin" und "Unterbewusstsein" in Anas Kopf ist zwar eine lustige Idee (die innere Göttin ist sozusagen ihre weibliche unvernünftige Seite und das Unterbewusstsein ihre Vernunft. Die beiden stehen immer gegeneinander), aber nach 100 Seiten ist es einfach zu viel. Sowas muss man sparsam einsetzen.
Trotzdem lies das Buch sich gut lesen, weil die Sprache an sich sehr einfach gehalten ist. Wer also nicht so kritisch wie ich auf Shades of Grey losgeht, den sollte das nicht mal groß stören.


Fazit
Ich bin  zwiegespalten. Nach dem was ich geschrieben habe, sollte das Buch einen Stern bekommen. Aber ich fand es trotzdem besser als das.
Wer also nicht schon mit kritischem Blick auf das Buch losgeht, eine einfache Unterhaltungslektüre sucht und kein Problem mit dem Genre hat, der kann's ja mal lesen. Die Meinungen gehen hierbei schließlich sowieso stark auseinander.



P.S: Tut mir Leid, Buch, ich wollte dich hier nicht zu sehr fertig machen. Verzeih mir ;)




Clockwork Princess - Cassandra Clare

// 9 Gedanken dazu

Wow..einfach nur großartig. Gerade eben habe ich das Buch aus der Hand gelegt und bin immer noch wie gefangen. Kennt ihr das Gefühl wenn ihr lange unter Wasser ward und dann auftaucht und plötzlich ist alles so fremd und laut und anders? Genauso geht es mir gerade: Ich bin noch immer ganz eingelullt von Tessa Grays Welt.
Für alle die es auf deutsch lesen wollen, ich habe bei Arena nachgefragt und die meinten im September würde es auch hier bei uns erscheinen.

Worum geht's?


Tessa ist nun glücklich verlobt mit dem immer schwächer werdenden Jem. Doch auch für seinen Parabatei Will hat sie Gefühle die dieser zwar erwidert, doch aus Rücksicht vor Jem zurückhält. Während im Londoner Institut Armor sein Werk treibt, kommt Mortmain seinem teuflischen Plan, die Schattenjäger mithilfe seiner Automaton Armee zu vernichten, immer näher. Tessa ist der Schlüssel zu allem. Doch Will und Jem würden durch die Hölle und wieder zurück gehen um Tessa vor ihm zu beschützen.

Was wir dazu sagen:

Skyla
Also für alle die wie ich die Collector's First Edition haben und in die Hände bekommen: Guckt euch auf keinen Fall den Stammbaum an! Das ist ein riesen großer Spoiler und nimmt viel vorneweg.

Story
Liebe, Liebe und nochmals Liebe. Auf die Entwicklungen zwischen den Charakteren wurde wirklich unglaublich viel Wert gelegt. Nicht jeder braucht meiner Meinung nach einen Seelenverwadten. *Spoiler* Cecily und Gabriel war für mich ein bisschen over the top. Aber andererseits sind die beiden, die Vorfahren der Lightwoods in DCdU. *Spoiler Ende*
Dadurch vermisst man besonders im Mittelteil die Action. Gegen Ende (ca. 3/4 des Buches) überschlagen sich dann die Ereignisse nur so. Nach dem Höhepunkt kommt dann ein längerer Abspann der das ganze mit The Mortal Instruments/Chroniken der Unterwelt verkünpft und einen etwas traurig, aber auch nachdenklich zurück lässt. *Spoiler* Das Jem geheilt wurde hat mich echt total überrascht. Und ich finde es auch wirklich nicht schlimm, dass die beiden zusammen kommen. Auf Goodreads habe ich schon einige sagen hören, dass sie dann Will ja betrügen würde. Aber ich denke, dass, vor allem wenn man ewig lebt, mehr als eine Person mit ganzer Seele lieben kann.*Spoiler Ende* Viele Dinge die einem in Mortal Instruments vllt gar nicht so besonders aufgefallen sind, werden erwähnt und bekommen eine Tiefgründige Geschichte, z. B. Isabelles Rubinkette. Ich hab gerade mit Chroniken der Unterwelt wieder angefangen und plötzlich fallen einem viele kleine Details auf die man früher einfach übersehen hätte.

Charaktere
Die Charaktere sind wie gewohnt von clare einfach unglaublich. Will erinnert manchmal doch sehr an seinen Nachfahren Jace(Chroniken der Unterwelt). Er ist der gute Bad Boy der ganzen Story. Impulsiv, willenstark, loyal ehrlich und auch emotional und sensibel: Harte Schale, weicher Kern. Sein Gegenstück und Parabatei ist James Carstairs und die beiden teilen eine unglaubliche Freundschaft. Und sind wirklich gut geschrieben und verändern sich im Laufe des Buches.
Mit Tessa bilden die beiden eine komplizierte Dreiecksbeziehung, die in letzter Zeit viel zu oft in Büchern vorkommt. Allerdings hat mich das hier weniger gestört, als in vielen anderen Büchern. Wahrscheinlich lag es daran, dass die beiden auf ihre eigene Art wirklich wundervoll sind und außerdem hat Tessa nicht einfach die Wahl. Jem liegt im Sterben und die beiden sind verlobt, da sie ja noch bis vor kurzem dachte Will könne sie nicht ausstehen. Tessa ist viel erwachsener und verantwortungsbewusst geworden und trifft ihre eigenen Entscheidungen.
Dann gibt es da natürlich noch Charlotte, Clarys Vorfahrin, die Leiterin des Instituts. Ihr andauernder Kampf gegen die Vorurteile gegenüber Frauen damals ist eine dauerhafte Nebenhandlung des Buches und wird vor allem in den Briefen zwischen Consul und Conclave ausgedrückt. Für eine Frau ihrer Zeit ist Charlotte viel zu eigenständig, intelligent und in erster Linie erfolgreich. 
Bevor dass hier zu sehr ausartet ;), fass ich mich kurz: Die Nebencharaktere werden natürlich weniger intensiv beschrieben und doch hat es Cassandra Clare vollbracht sie alle authentisch wirken zu lassen.
Ach..ja und für alle Magnus Fans, man erfährt noch so einiges über ihn!

Schreibstil & Aufmachung
 Was mir super gut gefallen hat ist das The Infernal Devices so endet wie es begonnen hat: auf der Blackfairs Bridge. Das rundet das ganze schön ab und schließt die Geschichte. Stilistisch wirklich gut.
Jedes Kapitel beginnt erstmal mit einem Zitat in dem oft (immer?) die Kapitelüberschrift vorkommt und in gewisser Weise auf mit dem darauf folgendem Text zusammenhängt. Schön fand ich auch, dass bei der englischen Ausgabe auf den rechten Seiten oben jeweils der Kapiteltitel steht, dadurch findet man seine Lieblingsstellen einfach wieder.
Einen klitzekleinen Makel habe ich aber gefunden. Die Personen und Sichten wechseln oft und es gibt in dem Buch außer der Haupthandlung um Tessa, Jem und Will gleich noch viele mehr, zum einen natürlich die Gefahr die von Mortmain ausgeht, Jems verschlechternder Gesundheitszustand, dann die Bemühungen des Consuls Charlotte des Instituts zu entmachten, Sophie (& Gideon), die Szene aus der Vergangenheit im Prologue die erst später aufgeklärt wird, Cecily & Gabriel usw....



Fazit


Skyla: Fantastisches Buch, auch wenn es etwas überladen war und sich über das Ende streiten lässt. Ich finde es gelungen und war wirklich traurig als es zu Ende war. 
LG eure Skyla

Rubinrot, der Film- eine etwas andere Filmmeinung

// 9 Gedanken dazu

14.3.2013

Die Spannung steigt. Wenn alles gut geht, werden wir drei uns morgen ins Kino begeben und endlich, endlich (!) unser Lieblingsbuch als Film bewundern können. Das so lang ersehnte wird endlich wahr werden. Wie wird unser Leben danach weitergehen. Haben wir dann noch ein Ziel, oder ist jetzt alles vorbei? Es wird schwer werden, so viel ist klar. Aber gemeinsam können wir es schaffen.

15.3.2013

Der lange Schultag ist endlich vorbei, die S-bahn, das Kino- der Film ist schon in greifbahrer Nähe.
Wir warten auf Skyla, und dann- viel zu schnell- stehen wir vor dem Kino. Das Filmplakat hängt groß vor dem Saal, aus dem schon die Werbefilme erklingen. Jetzt könnte ich noch umdrehen, einfach wegrennen. Vielleicht sollte ein Buch manchmal ein Buch bleiben? Besonders, wenn man es so sehr liebt. Aber nein, die Karten sind schon bezahlt. Doch das ist es nicht, was mich fast willenslos in den Kinosaal zieht. Ich bin mit sicher, wenn ich den Film nicht ansehen, werde ich es nur bereuen. Und letzten Endes ja doch noch tun. Wir nehmen Platz. Es sind gute Plätze, dir wir da erwischt haben, genau in der Mitte, nicht zu weit unten.
Und dann, plötzlich, unerwartet, geht es los.
Die erste Szene, ich habe das Gefühl schreien zu müssen, viel zu melodramatisch, überhaupt keine typische Rubinrot-Atmospähre... Was haben die nur getan?! Gleichzeitig weise ich mich zurecht: Ein Film ist ein eigenständiges Werk. Also schließe ich mein kritisches Auge, lasse es nur ab und zu ein wenig lunsen.
Jetzt geht es erst richtig los.

15.3.2013- ca. 45 Minuten später

Was? Beichtsstuhlszene? Wie kann der Film nur so kurz sein?
Nein, es geht doch noch weiter. Aber von Erleichterung keine Spur. Nächste Szene, jetzt sieht es nach Ende aus. Auch nicht.
Aber jetzt. Nein!?
Ich kann mich einfach nicht mehr entspannen, habe jetzt jeden Sekunde Angst, dass es ganz plötzlich vorbei ist. Ich flüstere kurz mit Skyla und Yves, ihnen geht es zum Glück genauso.

15.3.2013- nochmal später

Alles ist so anders?!
Wie können die das nur tun?
Lilly, ein Film ist ein eigenständiges Werk. Entspann dich und genieß es! Okay.
Ich versuche mich auf alles einzulassen, es klappt ein wenig. Aber dennoch, manche Stellen sind fast schon ein bisschen überdramatisiert. Typisch Film.

15.3.2013 - nach dem Kinoerlebnis

Uns geht es gut, wir diskutieren. Im Großen und ganzen fanden  wir den Film gelungen. Ich habe das Gefühl, ihn noch einmal sehen zu müssen, weil ich dann weiß, wo er endet. Selbst der Gideon-Schauspieler wurde mir immer symphatischer. Die von Gwendolyn war fantastisch. Es ist so schwer einen männlichen Hauptcharakter eines Buches, der als sehr gut aussehend beschrieben wird, perfekt zu besetzen. Schließlich muss Gideon für jeden weiblichen Fan toll sein, sowas ist überhaupt nicht möglich!
Faster von Sofi de la Torre ist jetzt mein neues Lieblingslied.


15.3.2013- was einem da alles so über den Weg läuft

Findet ihr es kindisch mit 17 einen Film wie Rubinrot zu sehen? Eher weniger, nicht wahr. Die "Bekannte" aus der Schule, die wir trafen, laut Skyla, anscheinend schon, denn sie flüsterte besonders freundlich über uns und was sie davon halte so einen Film zu sehen. Einen Film, den sie wohlgemerkt gar nicht kennt. So viel zu Vorurteilen. Die blöde Kuh konnten wir sowieso nie leiden.


18.3.2013

Ich beginne noch einmal damit Rubinrot zu lesen. Stelle dabei fest, wie viel ich schon vergessen hatte. Ich liebe dieses Buch wirklich!
Das Datum, an dem der Film auf DVD rauskommt erwarte ich schon sehnsüchtig. Ich bin so froh, nicht enttäuscht worden zu sein!


Jetzt

Ich dachte mir, eine etwas andere Filmkritik wäre doch auch mal schön :)
Ich hoffe, es hat euch gefallen!
Lilly


Dark Canopy - Jennifer Benkau

// Sag uns deine Meinung!

Worum geht´s?

Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr.

Was Lilly dazu sagt:

Story:
Am Anfang war es für mich sehr schwer mich in die düstere, ungemütliche Welt Joys und der Rebellen einzufinden. Doch nach den ersten 100 Seiten war ich völlig im Geschehen. Eigentlich gefällt mir die Idee der Percents, welche über die Menschen herrschen sehr gut, besonders weil in den Erklärungen über die Entstehung der Situation alles nachvollziehbar war. So nachvollziehbar, dass mir klar wurde, dass unserer Welt theoretisch sogar einmal so enden könnte.
Meiner Meinung nach ist das einer der interessantesten Aspekte des Buches, und so komme ich auch gleich zu meinem einzigen, aber leider sehr großen, Kritikpunkt. Ich hätte gerne viel mehr als nur ein paar Absätze über die Entstehung der Percents und den Verlauf des Krieges erfahren. Stattdessen bekommt der Leser unglaublich lange Szenen über Joys Training und Joys Verletzungen und Joys Schuldgefühle zu lesen. Diese sind natürlich nicht schlecht, nur eben zu lang. Es ist einfach nur unausgewogen, da manche Informationen unnötig waren, während andere wichtige nur am Rande erwähnt wurden.
Die Autorin weiß sicherlich noch viel mehr und hat nur auf das falsche Wert gelegt. Somit wurde für mich leider viel an Potenzial verschenkt, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass all das im nächsten Teil thematisiert wird. (Ich hoffe es wirklich!!!)

Charaktere:
Es ist schon seltsam, aber sicher so gewollt, dass ich die 'bösen' Percents sympatischer fand, als die 'guten' Menschen und insbesondere die Rebellen.
Neél zum Beispiel ist am Anfang noch der typische böse, behandelt Joy also wie Dreck. Doch nach und nach zeigt er sein wahres verletzliches ich. Man merkt, dass er ganz anders ist als die anderen Percents, ja, er ist sogar menschlicher als manche Menschen, obwohl er gar kein Mensch ist! Ebenso verhält es sich mit Graves und den anderen 'netten' Percents.
Joy hingegen ist das, was man wohl als einen komplizierten Charakter bezeichnen würde. Sie ist zwar mutig und stark, hat trotzdem Schwächen die sie sympatisch machen, doch sie hat diese nervige übertrieben dickköpfig, stolze Art, die mich echt kirre macht... Dadurch das fast alle Kapitel aus ihrer Sicht sind bekommt man die volle Portion Joy ab. Dennoch mochte ich sie, besonders in ihren kleinen Momenten der Schwäche, wie beim Chivy, als sie mühsam die Tränen zurückhalten muss.
Matthial mochte ich von Seite zu Seite weniger. Jeder der Dark Canopy gelesen hat, wird mich sicher verstehen. Über Amber, die ja eigentlich so eine Art Auslöser des ganzen ist, erfährt man recht wenig, weshalb sie eher blass und unsympatisch bleibt.
Ich glaube Bekau will, dass man die Charaktere so sieht. Das wollen sicher viele Autoren, aber hier fällt es mir nochmal um einiges mehr auf.
PS: Ich hasse die Rebellen, ganz besonders am Ende, die sind sowas von bescheuert!!!

Schreibstil:
Die Autorin schreibt relativ schlicht ohne große poetische Anfälle, weshalb es auch massig brutale, detaillierte Beschreibungen gibt. Diese passen allerdings sehr gut zur Handlung. Dennoch weiß Benkau mit Sprache umzugehen, sie so einzusetzen, dass ein bestimmtes Bild entsteht, also benutzt sie sie nicht nur als Mittel zum Zweck.
Dark Canopy wird von einer düsteren, bedrückenden Stimmung beherrscht, die manchmal auch etwas dramatisch ist.



Fazit:

Erstens, definitiv kein Winterbuch, es hat mich auch oft ganz betrübt gemacht, und das bin ich bei der Kälte sowieso schon. Außerdem auch keine leichte Lektüre für zwischendurch. Leider erschien mir Dark Canopy wie eine einzige Einleitung fürs 2. Buch, denn es gibt noch sehr viele offene Fragen.
Und trotzdem, trotz all der Kritik, fand ich's einfach wunderbar.




Seelen - Stephenie Meyer

// 1 Gedanke dazu
Ich dachte mir, jetzt wo Skyla euch schon den Trailer von Seelen (bzw. The Host) gezeigt hat, kann ich ja nochmal sagen, was ich von dem Buch halte. Leider errinere ich mich nicht mehr so gut an Details, deswegen wird das hier keine super lange, total genaue und perfekte Rezension, sondern eher... naja das hier:


Verlag: Carlsen
Gebunden: 864 Seiten
Preis: 24,90 €
ISBN: 3551581908
(gibt´s auch als Taschenbuch)


WOrUm GeHt´S?

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ... Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.


WaS LIlLy DaZu SaGt:

Keine Ahnung wie Stephenie Meyer auf die Idee von diesem Buch gekommen ist. Auf jeden Fall bewundere ich sie dafür. Seelen gleicht Twilight überhaupt nicht und ist meiner Meinung nach auch komlett was anderes. Die Charaktere sind wirklich klasse, besonders Wanda und Melanie. Irgendwie mochte ich sie beide, und es war wirklich schwierig zu entscheiden, wem ich jetzt den Körper mehr gönnen würde (auch wenn ich da sowieso nichts zu entscheiden hätte^^). Die Seelen, die die Erde bevölkern hätte ich als Mensch ja eigentlich nicht mögen dürfen. Schließlich "klauen" sie den Menschen ihre Körper. Aber seltsamerweise mochte ich sie, weil ihre Gründe oft so nachvollziehbar waren. Dennoch habe ich auch die richtigen Menschen, wie Melanie verstanden, die die Erde nicht einfach aufgeben wollten. Faszinierend fand ich die Welten, welche Meyer sich ausgedacht hat. Sie hat nämlich nicht nur erwähnt, wo Wanda schon überall gelebt hat, nein sie hat diese Geschichten über ihr Leben erzählen lassen (oder denken lassen... da bin ich mir nicht so sicher).
Trotz der vielen Seiten, war Seelen eigentlich immer spannend und sowieso wirklich gut zu lesen.

FAzIt:
Hierbei handelt es sich um ein verdammt gutes Buch, also lest es! Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen!


Gastpost: Tödliche Spiele - Suzanne Collins

// Sag uns deine Meinung!
Die Tribute von Panem #1



Verlag: Oetinger
Gebunden: 416 Seiten
Preis: 17,90€
ISBN: 3789132187 (ISBN-13: 978-3-7891-3218-6)



Worum geht's?
Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen …


Was wir dazu sagen:

Skyla: Ich habe es zwar auch gelesen, trotzdem sage ich heute mal nichts ;). 


Unsere liebe Michelle, Blog-Leserin von der ersten Stunde an, hat mir dieses Mal die Arbeit abgenommen und sagt uns was sie von diesem berühmten Buch hält. Vielen, vielen Dank schon mal im voraus und Vorhang auf...


“Möge das Glück stets mit euch sein!”, Effie Trinket, Die Tribute von Panem, Suzanne Collins

Dieses Zitat ist eines der vielen Dinge, die ich aus diesem Buch liebe. Effie Trinket ist eine Person die sich gerne viel Make-Up ins Gesicht pudert und immer kunterbunte Klamotten trägt. Natürlich passend zu dem Make-Up. Sie sagt diesen Satz, vor dem Anfang der Hungerspiele.
Im dritten Buch kam ebenfalls ein episches Zitat: “Und wenn wir brennen, brennen sie mit.”

Die Tribute von Panem (DTvP) war so ziemlich das erste Buch, das ich freiwillig gelesen habe. Ich war nie so der Lese-Fan, aber es hat sich mittlerweile geändert. Ich lese gerne. Und mein Lieblingsbuch ist nun mal Die Tribute von Panem. Als ich das erste Mal davon gehört habe, meine Freundin hat mir davon erzählt, war ich erst nicht so begeistert davon. Aber meine Freundin war hin und hergerissen. Als sie mir das Buch geliehen hat, war mein erster Gedanke >> So dick!<<. Meine Augen weiteten sich und ich wollte es nicht lesen, doch sie zwang mich dazu. Jetzt bin ich ihr sehr dankbar deswegen. Nach einer Woche war ich dann fertig. Und es war einfach Klasse! Ich habe mich direkt verliebt! Ich hatte das Buch sogar meinen schulischen und häuslichen Pflichten vorgezogen. Ich konnte einfach nicht davon loskommen. Ich wollte es nicht mehr loslassen. Suzanne Collins´ Idee von der Arena, den Spielen einfach des ganzen Ambientes des zukünftigen Nordamerikas, die Distrikte. Einfach alles war einzigartig! Sie hat die Gedanken von Katniss klar und deutlich überliefert. Zwar hat sie viel drumherum gedacht, aber das war es was Katniss ausmachte. Katniss und ihre kleine Schwester Prim. Ihre Geschwisterliebe, sowas sieht man nicht alle Tage. Ich habe selbst eine kleine Schwester, aber wir kommen nicht im geringsten so gut miteinander aus.

“Möge das Glück stets mit euch sein!”, Effie Trinket, Die Tribute von Panem, Suzanne Collins

Als Katniss sich mit Gale, ihrem besten Freund, im Wald versteckt hatte, dachte ich erst, es würde wieder so eine Romanze starten. Dass aus Freundschaft Liebe wird. Er war gutaussehend, braunhaarig, braunäugig und war so der Große-Bruder-Typ. Naja meiner Meinung nach. Aber zu meinem Erstaunen kam es nicht dazu. Wer mich aber in seinen Bann gezogen hatte, war Peeta. Der Junge mit dem Brot. Er ist so der Typ Junge, blond, muskulös, blaue Augen … Er würde alles für sie tun. So jemanden wünscht sich doch jede, oder?
Haymitch war ein Kandidat den ich auch sehr ins Herz geschlossen hatte. Er war ein Mann, bei dem alles im Leben schief gelaufen ist, was nur schief laufen konnte. Seine Vorlieben waren nicht gerade, die Vorlieben, die jeder Mann hatte. Ich will nicht zu viel verraten, aber ….  nein ich behalte es für mich!
Ich konnte mir die Charaktere gut vorstellen und ihre Handlungen in meinem inneren Auge sehen. Ich konnte mir einfach alles bildlich vorstellen.
Wenn ich das Buch mit etwas aus dem Alltag vergleichen müsste würde ich sagen, es sei ein gelungener Kuchen! Das Rezept ist einfach gut gewählt. Es gibt viel Spannung, Action, eine Prise Romantik und ein wenig Humor.
Nach dem ersten Buch brauchte ich das zweite, leider bekam ich es nicht gleich, weil es noch nicht draußen war. Es hat mich viel Geduld gekostet zu warten. Ich bin nämlich keine besonders geduldige Person. Aber als ich es dann endlich ausgeliehen bekam, war ich wieder hin und weg. Es war genauso wie beim ersten. Das dritte war ebenfalls fesselnd.
Wer Blut oder Kämpfe nicht mag, der wird sich mit diesem Buch womöglich nicht befreunden. Aber ich würde es jedem empfehlen. Viele grausame Szenen gibt es gar nicht. Die Tribute von Panem ist einfach ein Muss! Wer es nicht gelesen hat, hat etwas verpasst.




Skyla: Ganz lieben Dank an Michelle und ...