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Das erste Gesetz der Magie - Terry Goodkind

// 3 Gedanken dazu

Alte gesplittete Ausgabe

Das erste Gesetz der Magie

Verlag: Goldmann/Blanvalet
Taschenbuch: 512 Seiten
Preis: 11€
ISBN: 3442246148
ISBN-13: 978-3442246144

+ Der Schatten des Magiers

Verlag: Goldmann/Blanvalet
Taschenbuch: 502 Seiten
Preis: 11€
ISBN: 3442246148X
ISBN-13: 978-3442246588
Neue Ausgabe

Das erste Gesetz der Magie



Verlag: Blanvalet
Taschenbuch: 1024 Seiten
Preis: 10€
ISBN: 3442369673
ISBN13: 9783442369676

Leseprobe



Worum geht's?

Als der Waldläufer Richard Cypher eine junge Frau vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet, kann er noch nicht ahnen, dass sich sein beschauliches Leben tiefgreifend verändern wird. Kahlan stammt aus den Midlands, einem sagenhaften Reich, das durch eine magische Barriere von Westland getrennt ist. Und sie hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos zu stürzen droht …


Was wir dazu sagen:

Skyla:

Diese Rezi trifft im großen und ganzen auf die ganze Reihe zu!

Story
Das Buch lässt sich ganz deutlich bei klassischer Fantasy einordnen, auch wenn es keine Elfen, Orks und Zwerge gibt. Stattdessen trifft man auf viele magische Wesen (Hexen, Zauberer, Konfessoren etc.) und Völker mit den unterschiedlichsten Traditionen. 
Dafür dass es an die 1000 Seiten sind passiert im großen und ganzen nicht so viel, dafür aber in denn Einzelsituationen. Trotzdem verlor es nicht an Spannung.
Es gab mehrere Handlungsorte, sodass man die Hauptcharaktere gut kennenlernt und mehr weiß als sie selbst. So können auch die teilweise sehr langen Reisewege übersprungen werden, da man stattdessen bei einem anderen Charakter ist.
Stellenweise ist es sehr brutal, allerdings kann man dadurch die "Bösen" auch so richtig verabscheuen.

Charaktere
Es gibt viele sehr unterschiedliche Charaktere. Vor allem natürlich die mutigen, guten die gegen die verlogenen, bösen kämpfen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass es stellenweise brutal ist. In anderen Büchern sind die Bösen einfach böse weil sie vielleicht jemanden umgebracht haben oder umbringen wollen, die Bösen hier sind da ganz anders. Man erfährt sehr deutlich wie sie mit Menschenleben verfahren und andere ausnutzen. Man entwickelt während des Lesens einen richtigen Hass gegen sie und fiebert dann bei dem Sieg des Guten richtig mit.
Zu Richard kann ich nur sagen dass er in den nächsten Teilen besser wird. In Teil 1 ist er noch etwas der Stereotype Hauptcharakter der zu Beginn keinen blassen Schimmer von seinem Schicksal hat und sich für nichts besonders hält. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich dann natürlich zum großen Helden.
Drei weitere tolle Charaktere waren Kahlan, Zedd und Rachel. Da ich nicht zuviel verraten will kann ich nur sagen dass Zedd wirklich lustig ist.

Schreibstil
Terry Goodkinds Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, da es sehr zeitgemäß gehalten ist. Immer wieder gut gefallen haben mir auch Zedds fast schon philosophischen Gedanken zu der Welt, den Menschen und dem Bösen. Ein einem Fantasy Roman ist das mal etwas anderes.

Fazit

Ich werde die Reihe sicherlich weiterlesen. Allerdings ist sie aufgrund ihrer länge nicht gerade etwas für "Zwischendurchleser". Wer die Tv Serie schon kennt, findet in Band 1 vielleicht noch einige Paralellen, allerdings unterscheidet sich die Handlung doch stark vom Buch und weicht oft ab. Trotzdem finde ich sie auch sehr gelungen und hab sie auch gerne geguckt.


Der goldene Kompass - Philip Pullman

// 3 Gedanken dazu




Verlag: Heyne                                      
Taschenbuch: 416 Seiten
Preis: 8,95 €
ISBN-10: 3453137442
ISBN-13: 978-3453137448

oder

Verlag: Carlsen
Gebunden: 444 Seiten
Preis: 21,00 €
ISBN-10: 3551580081
ISBN-13: 978-3551580085


LESEPROBE :)









Inhalt 
Lyra geht auf ein College in Oxford und bekommt eines Tages Besuch von ihrem Onkel Asriel, der dort für eine Expedition in den hohen Norden werben will. Er zeigt den Wissenschaftlern unglaubliche Bilder von dem, was er dort zu finden glaubt: eine ganz andere, fantastische Welt! Kurz nach seiner Abreise geschehen merkwürdige Dinge: Ein Kind nach dem anderen verschwindet. Ob das mit der Expedition zu tun hat? Als es auch Lyras besten Freund trifft, macht sie sich selbst auf in den Norden und findet tatsächlich die Brücke zwischen den Welten. Mutig wagt sie den ersten Schritt...


Warum ich es lesen würde
Der Film des Buches war schon super und oft sind die Bücher dazu ja noch um einiges besser. Mir gefällt die Idee der Geschichte ziemlich gut. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, wollte ich unbedingt weiterlesen, aber das Buch liegt leider nirgends bei mir zuhause rum :( 
Lyra war mir schon auf diesen wenigen Seiten sehr symphatisch, deswegen und auch weil ich sie im Film ebenso mochte, glaube ich, dass sie wirklich das Zeug dazu hat, eine gelungene Protagonistin zu sein.

Die anderen drei Teile




Der goldene Kompass wurde, wie die meisten wahrscheinlich wissen, auch mal verfilmt. Hier ist der Trailer, falls jemand den Film noch nicht kennt oder ihn einfach nochmal gucken möchte :)


 Ich hatte ne Gänsehaut, und das, obwohl ich den Film schon kenne!








Clockwork Angel - Cassandra Clare

// 4 Gedanken dazu
Verlag: Arena
Gebunden: 580 Seiten
Preis: 18,99€
ISBN-10: 3401064746
ISBN-13: 978-3401064741


mal ein selbstgemachtes Bild :)





Worum geht´s?

London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, und auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält - jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde...





Was wir dazu sagen

Lilly:

Story
Clockwork Angel spielt über ein Jahrhundert vor den Chroniken der Unterwelt. (Cassandra Clares andere Reihe. City of Bones/Ashes/Glass/fallen Angels...)
Ich liebe die Welt, die Cassandra Clare erschaffen hat, deswegen war ich von vorneherein davon überzeugt, dass Clockwork Angel gut sein musste.
Der Leser wird gleich zu Beginn mit Tessa zusammen in ihr Abenteuer geworfen. Es gibt keinen langweiligen Anfang durch den man sich kämpfen muss, da man sich direkt im Geschehen befindet.
Und so bleibt das auch. Clockwork Angel zieht sich überhaupt nicht, weil ständig etwas passiert. Tessa freundet sich langsam mit den "Menschen" im Institut an, dabei erfährt sie mehr über die Schattenjäger, aber auch über ihre eigene Gabe. Zwischendrin erfährt der Leser in kleinen Stücken Dinge aus Tessas Vergangenheit. Die Klockwerk Automaten, die Tessa, Will und co. verfolgten, haben mir manchmal wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, weil sie so... das ist schwer zu beschreiben... gruselig waren. Auf jeden Fall ging es mir so :)
Im Klappentext wird von einer Dreiecksbeziehung gesprochen, auf die habe ich die ganze Zeit gewartet, aber eigentlich glaube ich, dass das erst im zweiten Teil passiert...

Charaktere
Tessa, die Protagonistin, war mir gleich sehr sympathisch. Sie war zwar mutig, aber nicht auf die Art, dass man sich fragen musste, wieso. Es war einfach total nachvollziehbar. Dadurch, dass sie sehr gut erzogen wurde und eben auch nicht im 21. Jahrhundert lebte, stand sie den weiblichen Schattenjägern erst sehr kritisch gegenüber. Doch anstatt diese gleich als schlechte Menschen abzustempeln, versetzte sie sich in diese hinein. Auch war sie anfänglich sehr zurückhaltend gegenüber Will, eben weil sie so erzogen wurde. Sie hat sich ihm nicht sofort an den Hals geschmissen, das wäre ja auch sehr unglaubwürdig gewesen. Stattdessen lernte sie ihn und auch Jem erstmal kennen. Besonders gefallen hat mir an ihr, dass sie die Dinge oft hinterfragt hat und auch mal ihre Meinung über etwas ändern konnte. Ihre Liebe zu Büchern war natürlich auch ein Grund mich mit ihr identifizieren zu können. Trotzdem fand ich fast schon, dass sie zu wenige Fehler hatte, aber mal sehen wie sich das so im zweiten Teil entwickelt. Will ähnelte ein wenig Jace aus den Chroniken der Unterwelt, er hatte immer einen Kommentar parat über den ich schmunzeln konnte. Dennoch hat er irgendein Geheimnis, was auf ihm lastet. Dies führt dazu, dass er völlig unberechenbar ist. Seine Freundschaft mit Jem ist etwas ganz besonderes, ebenso wie Jems Geschichte (die ich hier aber sicher nicht schreiben werde!)
Henry und Charlotte, denen das Institut gehört, sind ein wirklich schönes Paar. Er ist immer ein bisschen verpeilt und sie strahlt trotz ihrer geringen Größe eine gewisse Stärke aus. Eine weitere interessante Person ist Jessamine, sie ist eine Schattenjägerin, obwohl sie viel lieber ein normaler Mensch wäre. Erst hielt ich sie für eine nervige Zicke, aber nach und nach kam durch, dass sie ziemlich facettenreich ist.
Alle Charaktere sind meiner Meinung nach sehr durchdacht!
Schön fand ich es auch, dass Charaktere aus den Chroniken der Unterwelt aufgetaucht sind. So konnte man schon vorher wissen, wer Magnus Bane und Camille sind und noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren. So etwas gibt es ja nicht in vielen Büchern.

Schreibstil
Es war gut zu lesen und die Dialoge haben in die damalige Zeit gepasst.


Fazit
Wem die Chroniken der Unterwelten gefallen haben, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Dennoch ähneln manche Charaktere  dieser zwei Reihen einander, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich denke mal, man kann das Buch auch lesen ohne City of Bones/... gelesen zu haben. Man merkt aber schon, dass es der erste Teil von dreien war, denn es gibt noch viele offene Fragen.


Der dritte Teil heißt Clockwork Princess, aber dafür gibt es bis jetzt nur das englische Cover :)




Die Beschenkte - Kristin Cashore

// 7 Gedanken dazu
Verlag: Carlsen
Gebunden: 496 Seiten
Preis: 19,90 €
  • ISBN-10: 3551582106
  • ISBN-13: 978-3551582102





  • Worum geht´s?

"Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen. Er holte Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste, was er sagen würde." 
Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.


Was wir dazu sagen:


Lilly

Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, weil ich unter anderem das Cover sehr schön fand. Ich bin froh, dass ich es getan habe.

Story
Leider hatte ich zu Beginn der Geschichte ziemliche Probleme mich in Katsas Welt einzufinden. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich eigentlich nicht so der Fan von Büchern bin, die in einer komplett anderen Welt spielen. Nach und nach hat mich die von Cashore geschaffene Welt dann aber doch gefangen genommen. Sie hat die Informationen über die Welt in kleinen Stücken in das Geschehen einfließen lassen, sodass der Leser immer ein bisschen mehr erfahren hat. Alles was passierte, hat sich in einer glaubwürdigen Geschwindigkeit entwickelt. Besonders die Liebesgeschichte zwischen Bo und Katsa. Zwar wusste ich schon zu Beginn, dank des Klappentextes, davon, doch trotzdem gab es dabei noch einige Überraschungen und Wendungen. Außerdem machte es nicht Peng und die beiden waren unsterblich ineinander verliebt, sondern sie lernten sich erstmal kennen. Auch die Handlung und das Ende waren nicht vorauszusehen.

Charaktere
Die wirklich wichtigen Charaktere, wie Katsa, Bo oder auch Bitterblue waren sehr gut ausgearbeitet, ich konnte jeden von ihnen in mein Herz schließen. Doch auch die anderen hatten Merkmale, die sie aus der Masse hervorhoben. Natürlich erfuhr man über sie nicht so viel, schließlich waren es nur die Nebencharaktere. Katsa mochte ich am Anfang nicht so sehr, sie wirkte so hart und ich fragte mich immer wieso sie sich von ihrem Onkel benutzen ließ. Irgendwann verstand ich aber, wieso sie zu dem Mensch geworden ist, der sie war. Ich finde es immer gut, wenn die Vergangenheit erklärt, wie ein Mensch zu seinem jetzigen Ich wurde. Das ist schließlich im echten Leben auch so und macht einen Buchcharakter authentischer. Katsa entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr und findet mehr über sich und ihre Gabe heraus, dabei hilft ihr unter anderem Bo.
Bo fand ich von Anfang an sehr sympatisch  Es schien mir oft so, als wäre er dafür geschaffen worden, Katsa zu verstehen und mit ihrer oft sehr ruppigen Art umzugehen. Die beiden passen wirklich gut zusammen! Mein absoluter Liebling ist und bleibt aber die mutige Bitterblue, Bos Cousine. Sie schwebt für mich so ein bisschen zwischen Haupt- und Nebencharakter. Sie ist nicht so wichtig wir Bo oder Katsa, aber spielt trotzdem eine tragende Rolle.

Schreibstil
Da gibt es nichts zu bemängeln. Es war sehr gut zu lesen, weder zu einfache Sätze, noch zu verschachtelte.


Skyla

Ich fand das Buch einfach nur super. Es war spannend, ich mochte die Protagonistin Katsa sofort und die mittelalterlich anmutende Welt fand ich super.

Story
Es geschieht im Laufe der Geschichte wirklich viel, allerdings schafft Cashore es so zu schreiben, dass man nicht vom Plot "abgehängt" wird. Man ist sofort im Geschehen drin, es fängt mit der abenteuerlichen Rettung eines Mannes an und bleibt von da an dann durchgehend spannend. Die von der Autorin geschaffene Welt mit ihrem Beschenkten(Menschen mit Gaben) hat mich sofort in ihren Bann gezogen, allerdings kann ich mir vorstellen, dass wenn man  nicht so der Mittelalter/Fantasy Liebhaber ist, einem dass nicht ganz so gut gefällt. Es handelt  natürlich nicht nur von Bos und Katsas Reise um die Wahrheit herauszufinden; was wäre ein gutes Fantasy-Jugendbuch ohne die dazugehörende kleine Liebesgeschichte? Was mir hier gut gefällt ist, dass die beiden sich erst langsam kennen lernen, da Katsa dem Prinzen zunächst mit einer gehörigen Portion Misstrauen entgegen tritt.
Am Ende des Buches war ich wirklich traurig das es schon vorbei war und hätte gern noch mehr über die beiden erfahren.

Charaktere
Also insgesamt fand ich alle erwähnten Charaktere sehr gut durchdacht und beschrieben, sie wirkten alle doch sehr authentisch. 
Katsa, die Protagonistin hat die Gabe des Tötens und wird von ihrem Onkel als Druckmittel benutzt, außerdem ist sie eine der besten Kämpferinnen. Durch ihr Leben ist sie scheinbar abgehärtet worden, doch man merkt später, dass sie auch mitfühlend und hilfsbereit ist unter ihrer harten pragmatischen Schale. Ich denke, dass genau das dazu führt das einige Probleme mit ihr haben. Ich fand aber ihre unglaublich Willensstärke und Sturrheit irgendwie sympatisch (hmm...kommt mir irgendwoher bekannt vor^^)
Ach ja und dann gibt es da auch noch Bo. Er ist wie Katsa ein Beschenkter. Mit seiner lustigen Art, schließt man ihn sofort ins Herz. Er ist einer der wenigen Menschen die es mit Katsa überhaupt aufnehmen können.
Und dann gibt es hier noch meinen kleinen Lieblings-Nebencharakter: Bitterblue, Bo's Cousine. Sie ist zwar noch ein kleines Mädchen, aber trotzdem hat sie schon sehr viel durchgestanden und ist ertwas besonderes. Um sie geht es dann im dritten Teil der Buchreihe Die Sieben Königreiche.

Schreibstil
Ich fand es flüssig und gut zu lesen.

Fazit:

Lilly
Es lässt sich nicht daran rütteln, dass "Die Beschenkte" ein wirklich gelungenes Buch ist, dennoch ist es vielleicht nicht direkt etwas für jeden Geschmack. Ich musste mich zum Beispiel erst eingewöhnen, während Skyla das gar nicht nötig hatte.
Naja, lest ihr Fazit, das sagt eigentlich alles :)


Skyla
Ein wirklich gutes Buch. Man taucht vollkommen in eine Welt voller Action und Abenteuer, aber auch Liebe und Verzweiflung ein. Trotzdem sollte man sich darüber im Klaren sein dass...
  1. die Protagonistin keine liebenswertes, nettes Mädchen ist, sondern eine toughe Kämpferin
  2. es in einer geschaffenen mittelalterlichen Welt spielt
  3. und es einige Kampfszenen gibt, weil die Menschen dort ihre Probleme auf die handfeste Art lösen
Lilly hat es nicht sooo super wie mir gefallen, aber das liegt daran, dass sie nicht so gerne Bücher mit so Mittelater-Fantasy-Welten ließt. Ich mag dafür keine Dystopien; ja ich fand Panem, die Auswahl und Zweilicht nicht so wirklich toll, aber jedem das seine. 




Die oberen sind die ersten drei Bände der Reihe "Die Sieben Königreiche" auf Deutsch und darunter sind sie noch mal mit englischem Originalcover.




Achja, ich (Lilly) habe mich gefragt, was euch besser gefällt. Würdet ihr es bei Rezessionen, von uns beiden lieber haben, dass Fazit und das davor von jeder Person direkt untereinander stehen oder so wie in diesem Post getrennt? Ich sehe in beidem Vor- und Nachteile, also dachte ich mir, dass ihr, die es schließlich lest, entscheiden solltet :)






Winternacht (Plötzlich Fee #2) - Julie Kagawa

// 4 Gedanken dazu
Verlag: Heyne
Gebunden: 496 Seiten
Preis: 16,99
€
ISBN-10: 
3453267222

ISBN13: 9783453267220

Worum geht's:


So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Leseprobe


Was wir dazu sagen:

Skyla
Winternacht ist der zweite Band der plötzlich Fee Reihe von Julie Kagawa. Wer Sommernacht, den ersten Teil noch nicht gelesen hat, hier ist meine Rezension dazu. Bitte dann nicht weiterlesen, es könnten sonst Spoiler drin sein.

Winternacht beginnt einige Wochen nach dem Ende von Sommernacht. Meghan, die Sommerprinzessin, ist im Reich der Winterkönigin in Tir Na Nog. Im ersten Buch ging sie mit dem Winterprinzen einen Handel ein, er würde ihr helfen ihren Bruder aus den Fängen Machinas zu befreien und sie würde im Gegenzug sich freiwillig an den Winterhof begeben. 
Doch dort ist vieles anders. Meghan ist nicht mehr als eine Gefangene, zwar nicht im Kerker oder so, aber die Winterfeen sind ihr gegenüber nicht gerade freundlich gestimmt. Und auch Ash der doch auch ziemlich nett zu ihr war, geht auf Distanz.
Da keiner Meghan die Existenz der Eisenfeen glaubt, die unbemerkt zu einer immer größeren Bedrohung werden, macht sie sich schließlich selbst auf den Weg um das gestohlene Zepter zurück zu bringen und einen Krieg zwischen den Höfen zu vermeiden.

 Außer den aus Buch eins schon bekannten Charakteren (Oberon, Puck, Titania, Mab, Ash...), kommen nun auch noch Ashs zwei ältere Brüder vor. Wie auch schon im ersten Teil sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Im Verlauf der Handlung erfährt man mehr über den Winterhof und seine Sitten. Die dunklere Seite Nimmernies wurde sehr gut getroffen und schafft mit seinen teilweise übellaunigen Bewohnern eine düstere und mysteriöse Atmosphere.
Ich finde die Autorin hat sich sehr gesteigert; wo in Sommernacht der Anfang doch etwas gezogen hat, beginnt hier die Handlung genau zum richtigen Moment. Action, aber auch Drama und eine interessante Liebesgeschichte zwischen einer Sommer-Halbfee und einem Winterprinzen kommen hier nicht zu kurz. Überraschende Wendungen sorgen für Spannung. Und die bildhaften Beschreibungen Kagawas laden dazu ein, wirklich in der von ihr geschaffenen Welt zu versinken. 
In Sommernacht habe ich ja noch bemängelt, dass mir Meghan etwas zu naiv sei, dass ist sie zwar immer noch, aber sie hat sich doch deutlich gebessert.

Fazit

Also wer den ersten Teil schon gelesen hat, sollte unbedingt auch Winternacht noch lesen, welches meiner Meinung nach noch viel besser ist. Also auch wenn ihr mit Sommernacht nicht 100% zufrieden wart, es lohnt sich trotzdem noch Winternacht zu lesen.


Der englische Trailer zu der ganzen Reihe

Plötzlich Fee (Sommernacht) - Julie Kagawa

// 3 Gedanken dazu
Verlag: Heyne
Gebunden: 496 Seiten
Preis: 16,99
€
ISBN-10: 
3453267214 
ISBN-13: 
9783453267213

  

Das deutsche Cover und der Trailer zu Plötzlich Fee - Sommernacht...








... und hier noch einmal das ganze in Englisch, wo das Buch meiner Meinung nach einen wesentlich besseren/passenderen Titel hat: "The Iron King"






Worum geht's:

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe. 
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.
Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

Was wir dazu sagen:

Skyla
Die Geschichte wird aus Meghan Chase Sicht erzählt, ein Schulmädchen mit ganz normalen Problemen die mitten im Nirgendwo lebt und sehnsüchtig ihren 16.Geburtstag erwartet. Doch dann kommt alles anders. Ihr kleiner Bruder Ethan wird durch ein Wechselbalg getauscht, ihr bester Freund entpuppt sich als Fee und zwar nicht als irgendeine, sondern als "Puck" aus Shakespeares Sommernachtstraum und sie muss feststellen, dass sie die Tochter des Feenkönigs Oberon ist, ebenfalls aus Ein Sommernachtstraum. Julie Kagawa hat einige Personen von Shakespeare übernommen, und ihre ganz eigene Geschichte gestrickt, was mir total gefallen hat: Klassik trifft Moderne.
Allerdings hat es meiner Meinung etwas zu lange gedauert bis die Geschichte wirklich ins rollen kam, sodass ich schon dachte das wird die typische Highschool-Schnulze. Und auch als sie dann endlich in Nimmernie am Sommerhof angekommen ist, verliert sich kurz die Spannung, dafür wird aber der ein oder andere Geselle am Hof vorgestelllt. Und schließlich lernt sie dann endlich ihren Prinzen kennen und macht sich wieder auf die Suche nach ihrem Bruder, der Grund weshalb sie ürsprunglich überhaupt nach Nimmernie kam.
Die ziemlich naive Protagonistin Meghan ging mir manchmal ein bisschen auf den Keks und ich hätte sie gerne geschüttelt und ihr gesagt, dass sie endlich mal was tun soll, sich verteidigen soll, etc. Aber sie ist nunmal eher eine etwas schüchterne Halbfee, die nicht so wirklich an sich glaubt. Dafür ist sie aber Menschen gegenüber die sie mag um so loyaler und würde für diese durch die Hölle gehen.
Des Weiteren gibt es die Nebencharaktere Robbie, Prinz Ash und Grimalkin, der Kater der sich mit seiner geheimnistuerischen Art in mein Herz geschlichen hat. Sie alle begleiten Meghan auf ihrem Abenteuer. 
Das Buch ist in drei Teile geteilt und besonders im letzten war ich dann nach den anfänglichen Schwierigkeiten, doch wirklich begeistert. Aber zu viel will ich jetzt nicht verraten. Nur soviel es lohnt sich wirklich weiterzulesen, auch wenn einem zu Beginn alles etwas zäh und bekannt vorkommt. 
Am Ende bleiben dann noch Fragen offen, die neugierig auf den nächsten Teil machen.
Nur noch ein  klitzekleinen Kritikpunkt von Seiten einer Freundin: Die "Feen" in dem Buch erinnern doch mehr an Elfen. Wer es also genau nimmt, bitte nicht enttäuscht sein, das hat mich allerdings wenig gestört beim Lesen.

Fazit
Ich finde es ein wirklich gelungenes Buch, auch wenn Meghan nicht die schlagfertigste ist und keinerlei Selbsterhaltungstrieb zeigt. Wenn die ganze Sache dann endlich los geht, wird man auch in die Geschichte mit rein gezogen.

Und so geht die Serie weiter....


Faunblut - Nina Blazon

// 2 Gedanken dazu
Verlag: cbt
Seitenzahl: 478
Preis in D: 18,95€ (Hardcover)
ISBN: 3570160092 (ISBN13: 9783570160091)


Worum geht's?

Sie hat zwei Seelen, eine muss er töten. 

Eine Metropole am Rande der Zeit. Eine Herrschaft im Zeichen der Gewalt. Und eine Liebe wider jede Vernunft.

Als Jade, das Mädche mit den flussgrünen Augen, den schönen und fremdartigen Faun kennenlernt, ist ihre Welt bereits am Zerbrechen. Aufständische erheben sich gegen die Herrscherin der Stadt und die sagenumwobenen Echos kehren zurück, um ihr Recht einzufordern, Jade weiß, auch sie wird für ihre Freiheit kämpfen, doch Faun steht auf der Seite der Gegner …

Was wie dazu sagen:

Skyla
Das Buch hat wirklich ein wunderschöne Cover und so bin ich auch darauf aufmerksam geworden. Nina Blazon hat einen wirklich schönen und poetischen Erzählstil ohne das es zu hochgestochen klingt und zieht einen damit auch wirklich in die Geschichte hinein. Die kleine Welt um Jade und Faun die sie hier erschafft ist wirklich zauberhaft, mit einer geheimnisvollen, düsteren und zugleich phantastischen Atmosphäre, sie zeugt von der Imaginationskraft der Autorin. Das Hotel was Jade und ihr Vater bewohnen konnte ich mir richtig gut Vorstellen. Die Liebesgeschichte zwischen Jade und Faun war viel weniger kitschig als ich zunächst vermutete und beeinhaltet viele berührende Momente. Blazon's Idee mit den Echos gefiel mir wirklich gut, dennoch denke ich, dass man es an einigen Stellen weiter hätte ausarbeiten können. Besonders gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse nur so.
Trotzdem finde ich ein sehr gelungenes Buch, vllt gibt es ja noch einen Teil zwei, indem manche Dinge weiter geklärt werden.